SWA Kids http://swa-kids.kunden.dev/magazin/ de-de Stadtwerke Augsburg Thu, 25 Apr 2019 11:44:06 +0200 Thu, 25 Apr 2019 11:44:06 +0200 TYPO3 EXT:news news-384 Thu, 20 Sep 2018 14:56:22 +0200 Happy Birthday, swa KAROkids! https://kids.sw-augsburg.de/magazin/detail/happy-birthday-swa-karokids/ Die swa geben für ihre Kunden alles – und ebenso für deren Kinder. Wer im Kinderclub der swa dabei ist, gehört zu den KAROkids. Und die feiern dieses Jahr zehnjähriges Jubiläum. Die swa geben für ihre Kunden alles – und ebenso für deren Kinder. Wer im Kinderclub der swa dabei ist, gehört zu den KAROkids. Und die feiern dieses Jahr zehnjähriges Jubiläum.

Wir schreiben 2008. Deutschland begeht das „Jahr der Mathematik“, Sebastian Vettel gewinnt seinen ersten Grand Prix, Peking feiert Sommerolympiade – und in Augsburg wird der swa KAROkids-Club gegründet. Begleitet von den Comicfiguren Karo und Oskar wollen die swa damit Kinder spielerisch an die Themen heranführen, bei denen sie Verantwortung übernehmen: Energie, Wasser und Mobilität.

Zu Gast beim Bürgermeister und den Panthern
Über 350 Mal haben die swa sechs- bis zwölfjährige Mädchen und Jungen zu Veranstaltungen eingeladen. Die Eltern dieser Kinder müssen dazu swa-Kunden sein und ihren Nachwuchs natürlich im Club angemeldet haben. „Wir waren bei den Panthern in der Kabine und beim Oberbürgermeister im Büro. Wir haben Taschenlampen-Führungen im Dom gemacht und auf dem Plärrer gecheckt, wo der Autoskooter seinen Strom herbekommt berichtet Eva Pabst, seit der Gründung verantwortlich für den Club. Natürlich stehen regelmäßig auch Einrichtungen der swa wie der Busbetriebshof, das Wasserwerk oder das Tramdepot auf dem Programm.

Spaß und Wohltätigkeit kommen zusammen
Ein Termin ragt aber aus allen anderen heraus: der jährliche Besuch der Augsburger Puppenkiste. Der Erlös der exklusiven Aufführung geht direkt an die KlinikClowns, die bei ihren Besuchen im Krankenhaus den Kindern das Gesundwerden erleichtern: 15.000 Euro sind hier schon zusammengekommen.

Die nächste Generation kann kommen
Rund 10.000 Kinder hat sie in den zehn Jahren bei Veranstaltungen gezählt – und einige später wiedergetroffen, als sie sich bei den swa um eine Lehrstelle beworben haben. Und in einigen Jahren, da ist sich Eva Pabst sicher, „werden wir mit den Kindern ehemaliger swa KAROkids die zweite Generation im Club erleben. Ich freue mich schon darauf!“

Bild: swa / Thomas Hosemann

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SWA-Kids Von hier. Für uns.
news-212 Tue, 19 Dec 2017 10:13:17 +0100 swa KAROkids spenden für die KlinikClowns https://kids.sw-augsburg.de/magazin/detail/swa-karokids-spenden-fuer-die-klinikclowns/ Die Mitglieder des Kinderclubs der Stadtwerke Augsburg haben Spaß in der Puppenkiste– und tun gleichzeitig etwas Gutes. sw-

Die Mitglieder des Kinderclubs der Stadtwerke Augsburg haben Spaß in der Puppenkiste– und tun gleichzeitig etwas Gutes.

Spaß haben und gleichzeitig Gutes tun: Die swa KAROkids besuchen einmal im Jahr eine Vorstellung der Augsburger Puppenkiste. Den Erlös bekommen dann die KlinikClowns, die bei ihren „Clownsvisiten“ kranken Kindern ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

1.500 Euro für die KlinikClowns

1.500 Euro zugunsten der KlinikClowns hat der Besuch der 200 swa KAROkids in der Augsburger Puppenkiste eingebracht. Die jungen Theaterbesucher vom Kinderclub der Stadtwerke Augsburg haben sich vom Märchen „Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel.“ verzaubern lassen. Mit der Spende werden Besuche der KlinikClowns bei kranken Kindern im Kinderkrankenhaus Josefinum und in der Augsburger Kinderklinik finanziert. Der Verein hat damit insgesamt über 14.000 Euro durch die seit neun Jahren vor Weihnachten stattfindenden Benefizaktion der swa KAROkids der Stadtwerke erhalten.

Lachen macht gesund

Für die von den Stadtwerken finanzierte Sondervorstellung der Augsburger Puppenkiste, erhalten die swa KAROkids ermäßigte Eintrittspreise, die komplett an die Clowns gehen. Die KlinikClowns kommen zu den Kindern in die Krankenhauszimmer, bringen Spaß und Freude und so Abwechslung und eine wohltuende Erleichterung. Sie zaubern ein Lachen in die Gesichter und es gelingt ihnen immer wieder, positiv auf den aktuellen Gesundheitszustand und Heilungsprozesse einzuwirken. Möglich sind die regelmäßigen „Clownsvisiten“ nur durch Spenden.

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SWA-Kids Von hier. Für uns.
news-205 Mon, 18 Dec 2017 07:00:00 +0100 Die swa KAROkids-Reporter treffen Herrn Dr. Casazza https://kids.sw-augsburg.de/magazin/detail/die-swa-karokids-reporter-treffen-herrn-dr-casazza/ Annika, Laura und Maxi hatten ein paar Fragen an den Chef der Stadtwerke Augsburg, Herrn Dr. Walter Casazza. Also haben sie sich ein Mikrofon geschnappt und sich Antworten geholt. Annika, Laura und Maxi hatten ein paar Fragen an den Chef der Stadtwerke Augsburg, Herrn Dr. Walter Casazza. Also haben sie sich ein Mikrofon geschnappt und sich Antworten geholt.

Das ganze Interview als Video gibt es hier.

Maxi: Herr Dr. Casazza, die Stadtwerke Augsburg bieten auch Carsharing an. Sharing ist ja das englische Wort für „Teilen“. Wie kann man denn ein Auto teilen?

Casazza: Das „Teilen“ bezieht sich darauf, dass viele Menschen gemeinsam ein Auto nutzen. Und zwar Personen, die man eigentlich nicht kennt. Das Tolle ist, dass die Autos so nicht auf einem Parkplatz rumstehen, sondern immer in Bewegung sind – so wie ihr swa KAROkids ja auch immer in Bewegung seid.

Annika: Wieso kauft nicht einfach jeder ein Auto, sondern teilt es lieber?

Casazza: Oft brauchen die Menschen, gerade in der Stadt, nicht so oft ihr Auto. Vielleicht nur dann, wenn sie einen Großeinkauf machen oder die Oma besuchen wollen. Dinge, wie etwa die Versicherung oder notwendige Reparaturen, müssen bei einem eigenen Auto bezahlt werden, auch wenn keiner damit fährt. Beim Carsharing teilen sich alle auch diese Kosten – dadurch wird es für jeden einzelnen billiger. Darum ist es klüger, ein Auto zu teilen, als sich ein eigenes zu kaufen. Wer bei swa Carsharing mitmacht, spart sich also Geld.

Laura: Stimmt es, dass man auch Fahrräder teilen kann?

Casazza: Ja, bei uns kann man sogar Fahrräder teilen. Sicher seid ihr an einer der 30 Stationen, an denen swa Räder abgeholt werden können, schon mal vorbeigelaufen. 150 Fahrräder bieten wir an, mit denen du eine Radtour machen kannst. Am Ende stellst Du das geliehene Fahrrad einfach wieder an der Station ab. Das ist eine tolle Ergänzung zu unserem Angebot von swa Carsharing und natürlich swa Bus und Straßenbahn.

Laura: Herr Casazza, wie sieht ihr Arbeitsalltag aus?

Casazza: Jeder Tag ist anders. Meist fange ich um 7.30 Uhr an. Dann lese ich meine vielen Emails und schaue mir an, welche Aufgaben heute auf mich warten. Dann geht es zu den ersten Besprechungen, die finden bei uns in der Zentrale statt, aber auch außer Haus, etwa bei der Stadt Augsburg, beim Straßenbahn- oder Busbetriebshof.

Maxi: Was gefällt Ihnen besonders gut an Ihrem Beruf?

Casazza: Ich habe einen sehr abwechslungsreichen Beruf und beschäftige mich jeden Tag mit ganz unterschiedlichen Themen: Zum Beispiel mit dem Bau des neuen Hauptbahnhofs oder dem Betrieb von unseren Bussen und Straßenbahnen – hier werde ich immer in Bewegung gehalten. Das Tolle ist, dass ich mit vielen Menschen zusammenkomme und die Stadtwerke Augsburg viele Menschen mobil machen: Allein im Jahr 2017 sind rund 62Millionen Menschen alleine mit unseren Bussen und Straßenbahnen gefahren.

Annika: Das Logo der Stadtwerke sieht ein bisschen aus wie ein Ei. Aber was steckt denn wirklich dahinter?

Casazza (lacht): Stimmt, man könnte ein Ei vermuten – aber das ist nicht ganz richtig. Das Logo stellt die Zirbelnuss aus dem Wappen der Stadt Augsburg dar, die aus drei Teilen aufgebaut ist. Diese drei Elemente zeigen unsere drei Geschäftsfelder: Energie, Wasser und Verkehr. Denn neben den Bussen, Straßenbahnen, Carsharing-Fahrzeugen und –Rädern versorgen wir euch auch mit sauberem Trinkwasser und Strom – aber ihr swa KAROKids wisst das ja sicherlich schon.

Maxi: Wie viele Busse fahren eigentlich in Augsburg?

Casazza: In Augsburg fahren insgesamt 93 Busse. Unsere Mitarbeiter sind rund um die Uhr im Einsatz, damit die Busse immer fahrbereit und sauber sind. So können dabei helfen, dass ihr immer sicher nach Hause, zu Schule oder in den Zoo kommt.

Laura: Auf den Bussen in Augsburg steht „umweltfreundlich“. Wie kann denn ein Bus umweltfreundlich sein?

Casazza: Unsere Busse fahren nicht mit Benzin, sondern mit Bio-Erdgas. Bio-Erdgas ist ein Naturprodukt, das zum Beispiel aus dem Bio-Müll hergestellt wird, den ihr in der Küche produziert. Das heißt, dass wir keine klimaschädlichen Schadstoffe in die Luft blasen, wie es viele andere Autos tun. Denn zu viel CO2 in der Luft ist nicht gut für unsere Umwelt. Also helfen wir dabei, es zu vermeiden. Das ist gut für die Umwelt und für die Menschen, die in Augsburg leben.

Maxi: Wann fahren eigentlich Straßenbahnen und wann Busse durch Augsburg?

Casazza: Das kommt auf die Menge der Fahrgäste an: In unsere Straßenbahnen passen viel mehr Leute rein – mehr als 200 Fahrgäste. In unseren Bussen haben etwa halb so viele Platz, also ungefähr 100. Deswegen kommen Straßenbahnen da zum Einsatz, wo viele Menschen ein- und aussteigen. Die sind meist auch noch sehr eng getaktet. Das heißt, dass ihr nicht lange warten müsst, bis das nächste Fahrzeug kommt, falls ihr Mal die Straßenbahn verpasst habt.

Annika: Die Busse werden ja jeden Abend sauber gemacht. Wurde da schon mal etwas Witziges gefunden?

Casazza: Ja, tatsächlich tauchen im Fundbüro immer wieder lustige und kuriose Sachen auf. Es war sogar schon mal eine Zahnprothese dabei – wie man die verlieren kann, weiß ich allerdings auch nicht ...

 

Die swa haben zwei Chefs, Herrn Dr. Casazza und Herrn Müllner. Das KAROkids-Reporter-Video mit Herrn Müllner könnte ihr euch auch nochmals anschauen: www.swa.to/interview

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SWA-Kids Von hier. Für uns.
news-87 Mon, 17 Jul 2017 07:00:00 +0200 Die swa KAROkids-Reporter treffen Herrn Müllner https://kids.sw-augsburg.de/magazin/detail/die-swa-karokids-reporter-treffen-herrn-muellner/ Annika, Laura und Maxi hatten ein paar Fragen an den Chef der Stadtwerke Augsburg, Herrn Alfred Müllner. Also haben Sie sich ein Mikrofon geschnappt und sich Antworten geholt. Annika, Laura und Maxi hatten ein paar Fragen an den Chef der Stadtwerke Augsburg, Herrn Alfred Müllner. Also haben Sie sich ein Mikrofon geschnappt und sich Antworten geholt.

Hier ist das ganze auch als Video zu finden!

Maxi: Herr Müllner, wieso heißen die Stadtwerke eigentlich Stadtwerke?


Die Stadtwerke Augsburg sind nicht nur wichtig für die Stadt Augsburg und ihre Bürger, weil sie alle mit Energie, Wasser und Verkehr versorgen. Die Stadtwerke gehören sogar den Augsburgerinnen und Augsburgern. Deswegen tragen wir das Wort „Stadt“ in unserem Namen.


Laura: Herr Müllner, wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?


Wenn ich in der Früh ins Büro komme, dann lese und beantworte ich zuerst alle Emails und schau die Post durch. Dann bereite ich mich auf die Besprechungen vor, die an diesem Tag auf mich warten. Meistens treffe ich tagsüber sehr viele Leuten und rede mit ihnen über neue Ideen und Aufgaben. Abends gehe ich erst nach Hause, wenn ich die ganze Arbeit des Tages auch wirklich erledigt habe. Heute ist ein besonderer Tag für mich, denn heute treffe ich mich mit den swa KAROkids und gebe ein Interview – das gehört nicht zu einem „typischen“ Arbeitstag.


Annika: Warum gibt es sowas wie die swa KAROkids?


Uns ist wichtig, dass ihr Kinder wisst, was wir bei den Stadtwerken Augsburg so machen. Wo der Strom aus der Steckdose wirklich herkommt, wie euer Wasser in den Hahn kommt und wann wir einen neuen Bus oder eine neue Straßenbahn bekommen. Deswegen denken wir uns immer ein buntes Programm für Euch aus, damit ihr auch hinter die Kulissen schauen könnt und wisst, wie alles funktioniert.


Laura: Und wo kommt das Wasser her, das bei uns aus dem Hahn kommt?


Das Augsburger Trinkwasser kommt von gar nicht so weit weg: aus dem Siebentischwald. Dort haben wir viele Brunnen, die das Grundwasser aus der Erde an die Oberfläche holen. Über Wasserwerke, in denen Pumpen sind, kommt es dann direkt zu euch in den Wasserhahn. Dazu haben wir in der Stadt ungefähr 1.000 Kilometer Wasserleitungen im Boden liegen – das ist so weit wie ganz Deutschland lang ist.


Annika: Wie kann man das Wasser sauber halten? Kann ich selbst da auch etwas tun?


Tatsächlich kann jeder etwas tun. Der Siebentischwald ist ein sogenanntes Wasserschutzgebiet. Deswegen müssen wir besonders pfleglich mit ihm umgehen und man darf dort nicht alles. Etwa dürfen keine Autos dort fahren, damit sie kein Öl verlieren, das dann ins Grundwasser sickern könnte. Wenn ihr beispielsweise dort zum Spaziergehen oder Radfahren hingeht, solltet ihr euren Müll nicht einfach wegwerfen. Denn auch das kann unser Grundwasser verschmutzen.

 

 

Weitblick
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Maxi: Ich hab gehört, dass man aus Wasser auch Strom machen kann. Wie geht das?


Genau. Kennt ihr den Hochablass? Das große Wehr durch das der Lech fließt gleich beim Kuhsee? Dort haben wir ein ganz modernes Wasserkraftwerk. Das sieht man nicht, weil es unter Wasser ist. Das Lechwasser treibt eine sogenannte Turbine an, das ist wie ein großes Wasserrad. Das dreht sich und treibt einen riesigen Dynamo an, ähnlich wie der Dynamo beim Fahrrad. Und im Dynamo wird Strom erzeugt – beim Fahrrad brennt dann das Licht. Am Hochablass wird der erzeugte Strom in das Stromnetz eingespeist und kommt bei euch zuhause an der Steckdose an. Aber kommt doch einfach mal mit euren Freunden von den swa KAROkids vorbei. Dann könnt ihr euch das ansehen.


Laura: Bei uns in der Wohnung wird es warm, weil wir eine Fernwärme-Heizung haben. Wieso heißt das Fernwärme?


Manche Häuser haben eine Heizung im Keller. Die macht Wasser heiß, das direkt in die Heizkörper geht und die Räume erwärmt. Wer aber keine eigene Heizung im Keller hat, der bekommt von uns „Wärme aus der Ferne“ – also Fernwärme. Dort, wo das Krankenhaus Vincentum ist, in der Nähe von der Kahnfahrt, dort steht ein Heizkraftwerk von uns. Auch im Heizkraftwerk wird Wasser heiß gemacht, das dann über lange und dicke Leitungen im Boden durch die ganze Stadt fließt. In eurem Keller angekommen macht dieses heiße Wasser dann über einen sogenannten Wärmetauscher das Wasser für eure Heizkörper heiß.


Annika: In der Schule haben wir etwas über regenerative Energien gelernt, also Energie, die aus Quellen erzeugt werden, die man unendlich zur Verfügung hat, etwa aus Sonne, Wind oder Wasser. Erzeugen die swa auch regenerativen Strom?


Tatsächlich erzeugen wir an ziemlich vielen Stellen umweltfreundlichen Strom: Zum Beispiel aus der Energie der Sonne. Und zwar nicht nur selbst. Wir helfen auch dabei, wenn jemand auf seinem Haus eine eigene Solaranlage bauen will. Dann haben wir uns an zwei großen Windkraftanlagen beteiligt, die Strom erzeugen, wenn der Wind bläst. Von der Wasserkraft am Hochablass habe ich euch ja schon erzählt. Außerdem betreiben wir eine Biomasseanlage. In der werden Holzschnitzel verbrannt und daraus Strom für die Steckdose und auch Wärme für die Fernwärme-Heizung gewonnen.


Maxi: Gibt es in Augsburg immer Strom?


Ja, fast immer. Ganz selten passiert es, dass mal etwas kaputtgeht. Und dann ist es nicht etwa ein Blitz, der einschlägt. Der größte Feind der Stromversorgung ist der Bagger bei Bauarbeiten. Wenn der Strom Mal weg ist, dann hat meistens ein Bagger ein Stromkabel kaputtgemacht. Aber das können wir sehr schnell wieder reparieren.


Hier gehts zum Video.

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SWA-Kids Von hier. Für uns.
news-38 Tue, 02 May 2017 14:09:21 +0200 Staunen beim Plärrer https://kids.sw-augsburg.de/magazin/detail/staunen-beim-plaerrer/ Die swa KAROkids dürfen beim Plärrer einen Blick hinter die Kulissen des Volksfestes werfen und den Schaustellern über die Schulter schauen. Auf dem Plärrer geht ohne Energie gar nichts. Ob Autoscooter oder Bratwurstgrill, Leoparden-Spur oder Eismaschine. Ganz besondere Einblicke hinter die Kulissen des Plärrers gewähren die Schausteller des Volksfestes zwei Mal im Jahr auch einer ganz besonderen Gruppe: den swa KAROkids. Auch beim diesjährigen – leider etwas verschneiten – Frühjahrsplärrer nahmen sich Schausteller rund um Josef Diebold, der von allen „Joe“ gerufen wird, Zeit für 20 Jungs und Mädels, die den Plärrer mal von einer anderen Seite kennenlernen wollten.


Nicht nur, dass die swa KAROkids mal einen Blick hinter eine sonst immer verschlossene Türe des Trafohäuschens mitten auf dem Plärrer-Gelände werfen durften, um zu sehen, wo der viele Strom eigentlich herkommt. Viele Schausteller erzählen die Geschichten ihrer Fahrgeschäfte – und als Krönung dürfen die swa KAROkids dann eine (oder auch zwei) Gratisrunden drehen.


Ein Fahrgeschäft, das ohne Strom ziemlich langweilig wäre, ist der Autoscooter. Nur ein geschlossener Stromkreislauf macht die rasante Fahrt erst möglich: oben an der Decke ist ein Netz, durch das der Strom fließt. Eine Stange am Heck der Fahrzeuge holt sich den Strom oben ab und gibt ihn durch kleine Metallspulen an der Unterseite des Autos wieder ab. So fließt der Strom und die swa KAROkids können ordentlich über den Autoscooter rumsen.


Seit mittlerweile sieben Jahren laden die Schausteller vom Plärrer die swa KAROkids zu sich ein, um ihnen exklusive Einblicke zu geben. „Das ist für die Kinder immer ein ganz besonderer Spaß“, weiß Eva Pabst, die bei den swa für die swa KAROkids verantwortlich ist. Spaß macht es auch Joe Diebold, der die Kinder zu den verschiedenen Stationen der Tour begleitet und alle Fragen geduldig beantwortet. Dem Vorsitzenden des Schwäbischen Schaustellerverbands und seinen Kollegen ist es sogar ein ganz besonderes Anliegen. Denn Kinder wollen Dinge sehen und anfassen, um sie zu begreifen – und diese Möglichkeit bekommen sie gerne. Auch wollen die Schausteller vermitteln, was alles hinter den bunten Lichtern und dem Spaß steckt: Menschen, die viel Arbeiten, damit andere eine schöne Zeit verbringen können. Auch das Winterwetter, das die ersten Tage des diesjährigen Frühjahrsplärrers bestimmte, ist am swa KAROkids-Plärrertag zweitrangig. „Zwar schneit es um uns herum, aber wir Schausteller haben die Sonne im Herzen“, sagt Diebold.

 

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2 Bilder

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Dass das stimmt, zeigt der Besuch bei Michael Haindel, dem Chef der Leoparden-Spur, der trotz des schlechten Wetters strahlt. Vor mehr als 40 Jahren hat Haindel die Leoparden-Spur – damals für 450.000 DM, rund 230.000 Euro – gekauft. Und weil er das Fahrgeschäft, das mit 62 km/h Spitzengeschwindigkeit das schnellste auf dem Plärrer ist, liebevoll „pflegt und streichelt“, sieht es auch heute noch aus, wie neu. 100 bis 200 Fahrten am Tag machen es auch notwendig, das immer alles tip top gewartet wird. Schrauben nachziehen und Lämpchen auswechseln inklusive.


Ähnlich lange wie die Leoparden-Spur ist auch schon die Schießbude der Familie Kaiser auf dem Plärrer zu finden. Und weil bei einem „normalen“ Plärrerbesuch nur selten die Zeit bleibt, mal in Ruhe auszuprobieren, wie das mit „Kimme und Korn“ eigentlich genau funktioniert, dürfen die swa KAROkids heute mal aufs Blech schießen. Danke der geduldigen Einweisung und den Profitipps der Familie Kaiser klappt das bei fast allen ziemlich gut – und einen Lutscher hat sowieso jedes KAROkid abgeräumt.


Der Schnee und das kalte Wetter trübten zwar die Stimmung bei den Schaustellern und den swa KAROkids nicht– verhinderte aber so manche Exklusivfahrt, weil es einfach zu rutschig und eisig gewesen wäre. Kurzerhand haben die Schausteller für die swa KAROkids Freikarten ausgepackt, damit sie die Fahrt im Kettenkarussell und den Sprung auf den Trampolinen von Beach Jumping bei schönerem Wetter nachholen konnten. Die Schausteller scheinen nicht nur die Sonne im Herzen zu haben, sondern auch eines für die swa KAROkids.

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