Bastel- und Entdeckertipps

Mit unseren Bastel- und Entdeckertipps haben wir für Dich nicht nur für kalte Regentage genau das richtige. Schau einfach mal rein und lass Dich inspirieren. Gemeinsam mit Deinen Eltern und Freunden kannst Du dann Dein Lieblingsmotiv umsetzen.

Diesmal basteln wir nicht mit Schere und Co., sondern wir suchen uns unsere Bastelutensilien draußen in der Natur! Mitnehmen müsst Ihr nur folgendes:

  • Einige Murmeln
  • Autofans können auch kleine Spielzeugautos ausprobieren

Da der Winter die klassische Zeit für Baumfällarbeiten im Wald ist und auch manch gewaltiger Sturm seinen Beitrag leistet, hält der Wald ideale Murmelbahnen oder Rennstrecken für uns bereit. Haltet auf Eurem Spaziergang Ausschau nach geknickten oder gefällten Bäumen - hier entdeckt man meist Holz- oder Rindenstücke, die bereits eine Mulde haben. Ihr legt diese Stücke, die natürlich möglichst lang sein sollten, z.B. auf einem Baumstumpf auf - und schon geht's los: „Bahn frei!!" für die Murmeln und Autos ...

Vielleicht findet sich auch ein kleiner Hang, an dem Ihr mehrere Stücke hintereinander legen könnt? Oder eine besondere Wurzel, die schon eine Rennstrecke bereit hält? Oder Ihr baut mit Hilfe von Moos, Tannenzapfen, Stöckchen, usw. einen Hindernisparcours? Oder habt ihr noch bessere Ideen?

Es lassen sich auch tolle Wettbewerbe daraus machen: Welches Familienmitglied findet die längste Bahn? Wer hat das schnellste Auto? Und wessen Murmel findet den Weg durch den Hindernisparcours bis zum Ziel?
Viel Spaß und spannende Waldausflüge!

Endlich sind sie wieder zu sehen - die kleinen, bunten, in der Luft gaukelnden Wunderwerke: Schmetterlinge! 3.700 verschiedene gibt es allein bei uns in Deutschland - 190 Arten davon sind Tagfalter - das sind diejenigen, die wir landläufig als Schmetterlinge bezeichnen. Die anderen sind Nachtfalter, meist nicht weniger attraktiv, aber seltener bewundert.

Vielleicht habt ihr schon mal zwei Schmetterlinge beobachtet, die zusammen durch die Luft „tanzen"? Vermutlich haben die beiden sich gepaart, sie haben Hochzeit gefeiert! Und dann ist es auch bei den Schmetterlingen soweit: sie bekommen Babys. Und jetzt wird es richtig spannend! Denn Schmetterlinge bekommen nicht einfach kleine Schmetterlinge, sondern sie legen Eier! Und aus diesen Eiern schlüpfen kleine Raupen, die sich nach langem Fressen verpuppen, um dann endlich zum wunderschönen Schmetterling zu werden. Doch das ist sicher nichts Neues für Euch.

Aber habt ihr schon mal ein Schmetterlings-Ei gesehen? Dann wird's Zeit! Augen auf, denn Schmetterlings-Eier sind gut zu entdecken, wenn man weiß, wo man suchen muss. Denn Schmetterlinge legen ihre Eier für gewöhnlich direkt auf die Futterpflanze der Raupen (die ja aus den Eiern schlüpfen!). So können die kleinen Raupen sofort nach ihrer Geburt zum Fressen anfangen.

Naturtipp: Das Tagpfauenauge

Schaut doch mal auf die Unterseite von Brennnesseln - dort legt das Tagpfauenauge seine klitzekleinen grünen Eier ab. Nach ca. acht Tagen schlüpfen die Raupen. Sie sind zunächst grünlich, werden aber nach mehreren Häutungen schwarz mit weißen Punkten. Die Häutungen werden nötig, da sie fressen und fressen und fressen ... am liebsten eben Brennnessel ... und wachsen. Dann wird die alte Haut zu klein und sie streifen sie ab. Darunter ist eine neue, größere Haut nachgewachsen. Nach ungefähr vier Wochen kann sich die Raupe verpuppen. Auch diese kann man an Brennnesselpflanzen beobachten. Sie hängt für fast zwei Wochen „kopfüber" an einem etwas festeren Ästchen, bis dann das fertige Tagpfauenauge schlüpft und seine Flügel entfaltet.

Experiment: Schmetterlinge züchten: Ein Kinderspiel

Holt euch doch selbst ein paar Schmetterlingsraupen ins Haus und beobachtet zuhause, wie sie sich verwandeln! Am besten ihr seht im Frühjahr und Sommer auf Brennnesselpflanzen nach, denn die Raupen, die dort zuhause sind, sind gesetzlich nicht geschützt, so dass ihr diese problemlos mitnehmen dürft. Das sind Tagpfauenauge, Distelfalter, Kleiner Fuchs, Admiral und Landkärtchen. Allerdings: nie mehr als fünf einer Art holen! Die Raupen können nun in einem Karton gehalten werden - mit genügend Frischfutter (Brennnessel), das regelmäßig erneuert werden muss und ein paar dünnen Ästchen für die Verpuppung. Achtung: rechtzeitig für „Freie Flugbahn" sorgen!!!

Bunte Kieselsteine an Lech und Wertach

Das Wetter wird schön? Nichts wie raus - wie wäre es mal mit einem Ausflug auf eine unserer schönen Kiesbänke? Lech und Wertach halten eine Menge davon bereit.
Sucht euch am besten eine Kiesbank aus, auf die ihr trockenen Fußes kommt; im Augenblick ist das Wasser vielleicht noch etwas kalt...
Und nun, schaut euch doch mal die Steine genauer an: Wie viele verschiedenfarbige Steine könnt ihr entdecken? Ist es euch schon mal aufgefallen, wie viele Farben dort vertreten sind? Es gibt nicht nur graue, nein - es gibt rote, gelbe, grüne, rosafarbene...

Aber auch ein eigenes farbiges Steinkunstwerk ist wirklich etwas Besonderes!


Dafür vor dem Ausflug einpacken:

  • Wasserfarben
  • Pinsel
  • Wasserglas / oder -becher

Wasser fließt im Lech oder in der Wertach genug, um die Farben anzurühren. Sucht euch Steine mit einer besonderen Form und malt passende kleine Kunstwerke darauf. Diese könnt ihr als Andenken an euren Ausflug auf die Kiesbank mit nach Hause nehmen oder einem guten Freund schenken. Vielleicht als Einladung, das nächste Mal mit auf die Kiesbank zu kommen?

Die Zapfen-Wetterstation

Ihr wollt wissen, wie das Wetter morgen sein wird? Klar, man kann den Wetterbericht im Fernsehen ansehen - aber das kann jeder. Wie wäre es, mit einer selbstgemachten Wetterstation?


Das geht ganz einfach, man braucht dazu nur einen Zapfen aus dem Wald. Ein Tannenzapfen wird schwierig werden - die fallen nämlich nicht auf den Boden, sie bleiben auf dem Baum und werfen nur ihre Schuppen ab. Einfacher sind da Fichtenzapfen (das sind die, die man meist als „Tannenzapfen" bezeichnet) oder fast noch besser geeignet sind Kiefernzapfen. Beide Arten fallen vom Baum ab, sobald ihre Samen ausgefallen sind. Falls ihr die Bäume und ihre Zapfen besser kennenlernen wollt, schaut Euch doch mal einen Pflanzenführer an oder schaut im Internet z.B. unter bio-div.de/nbaum/baumliste.html.


Euren Zapfen setzt ihr in einen Klecks Knete oder klebt ihn auf ein Brettchen, so dass er aufrecht steht. Dann steckt ihr eine Nadel in eine Schuppe und stülpt darüber einen Strohhalm (am besten einen ohne Knick). Nun braucht ihr noch ein Blatt Papier oder Karton, auf das ihr oben eine Wolke, aus der es regnet und unten eine strahlende Sonne malt. Dazwischen könnt ihr eine Skala einzeichnen. Die Wetterstation stellt ihr ins Freie, an einen trockenen Ort. Die Skala stellt ihr dahinter. Nun könnt ihr beobachten, wohin sich der Zeiger bewegt!


Wie das funktioniert? Die Zapfen öffnen sich nur, wenn das Wetter schön ist, d.h. ihre Samen fliegen können. Bei Regen würden die Samen sich nicht so gut verbreiten können, daher ist es für die Zapfen nicht sinnvoll sich zu öffnen und ihre Samen zu verschwenden. Das Öffnen und Schließen der Zapfen ist also lediglich eine Reaktion auf die Luftfeuchtigkeit: Feuchtes Wetter heißt Zapfen zu! Trockenes Wetter heißt Zapfen auf!

Räubermikado

Los geht's, rein in den Wald und mal richtig ein großer Räuber sein! Nichts leichter als das. Aber was gehört denn zum Räuberdasein? Natürlich - erst mal ein Räuberversteck!
Wenn gerade keine echte Höhle greifbar ist, sollte sich ein richtiger Räuber trotzdem eine Räuberhöhle zulegen. Wo sonst kann er seine erbeuteten Schätze lagern, sich selbst verstecken und ganz wichtig: die Beute genießen! Also, los geht's: man braucht jede Menge lange Stecken, viel Moos, trockenes und frisches Laub und ein bisschen Geduld. Und natürlich sollte sich der Räuber einen idealen Platz aussuchen - nicht gerade am großen Weg (man würde ihn ja sonst gleich entdecken!) und auch nicht in der letzten Ecke des Waldes - hier sagen nur Fuchs und Hase „Gute Nacht" und sonst ist nichts los...

Eine echte Räuberhöhle bauen

Die Stecken schichtet man am besten an einen großen Baumstamm, eine große Wurzel oder an ein Gebüsch. Und zwar so, dass darunter eine „Höhle" entsteht. Dieses Grundgerüst deckt man, wenn es der gewünschten Form entspricht, großzügig mit Moos, Laub und kleineren Ästen ab. Einen Spalt sollte man natürlich als Eingang frei lassen. Um es innen in der Räuberhöhle schön gemütlich zu haben, kann man den Innenraum auch noch mit Moos auspolstern. So wird es schön weich. Vielleicht findet sich noch ein Stück Holz oder Rinde für die Innenausstattung mit Tisch, Bank, Vorrats"schrank" oder was ein Räuber sonst noch so braucht.
Und jetzt kommt das wichtigste: der Raubzug! Eltern eignen sich dafür vorzüglich! Denn die sind meist mit einem Rucksack bepackt, in dem sich die wichtigste Räuberbeute befindet: Kekse, Getränke, Gummibärchen, ...
Nach dieser Stärkung in der Räuberhöhle, sollten sich die kleinen Räuber aber wieder an die frische Luft begeben - zu Räuberspielen!

Räuberspiele gegen Langeweile


Räubermikado
Genau wie beim kleinen Vorbild wird hier nur ein bisschen großdimensionaler gespielt. Nämlich mit großen Ästen und kleinen Baumstämmen. Diese müssen zuerst gesammelt und auf einen großen Haufen geworfen werden. Dann geht es mit zwei Räuber-Mannschaften los: Da die Äste und Stämme so groß sind, müssen natürlich immer mehrere zusammenhelfen, um die Teile ohne zu wackeln aus dem Haufen zu kriegen. Wenn´s wackelt kommen die anderen dran. Es gewinnt die Mannschaft, die am Ende mehr Äste und Stämme beisammen hat.
Tannenzapfenzielwerfen
Sammelt erst mal genügend Tannenzapfen (dazu sei gesagt, dass natürlich Fichtenzapfen gemeint sind - Tannenzapfen müsste man ja erst vom Baum pflücken...). Jeder braucht mindestens fünf besser sogar noch zehn Stück. Dann sucht ihr Euch ein geeignetes Ziel: einen nicht allzu dicken Baumstamm, ein Loch im Boden, eine besondere Stelle in einem Gebüsch, und da zielt ihr drauf. Wie oft schafft ihr, zu treffen?
Räubermusik
Legt zwei große Äste / kleine Stämme parallel auf den Boden. Quer darüber legt weitere Stämmchen/dicke Äste in verschiedenen Längen und Dicken. Mit einem weiteren Hölzchen könnt ihr nun wie auf einem Xylophon Musik machen! Oder sucht Euch einfach zwei dicke kurze Hölzer - mit denen könnt ihr wie mit Klangstäben musizieren. Oder findet Ihr noch andere Möglichkeiten, Töne im Wald zu erzeugen?

Nach all den Räuberabenteuern im letzten Tipp wird es Zeit für ein Räuber-Päuschen in der Räuberhöhle! Doch was ein echter Räuber ist, der braucht Rauch! Nicht dass ihr euch nun mit Feuer umgebt und zum Zündeln beginnt - das ist zu gefährlich im Wald, hier brennt es zu schnell. Nein, baut Euch doch eine Räuberpfeife: dazu braucht ihr einen Tannen- (nein, natürlich Fichten-) Zapfen. Den brecht ihr auf eine Länge von ca. sechs bis sieben Zentimetern ab. Ihr benötigt das dicke Teil. Dort steckt ihr einen Zweig von der Seite zwischen die Schuppen des Zapfens. Fertig ist die Pfeife. Als Tabak, den rauchenden, benutzt ihr einfach etwas Moos, besser noch die grauen Flechten, die manchmal auf Bäumen wachsen. Damit könnt ihr Eure Pfeife dann stopfen...

Dann bleibt nur noch: Ran an die Pfeife, lehnt Euch gemütlich zurück und lauscht den Geräuschen des Waldes... Es ist ziemlich spannend, was man da so alles hören kann!

Im Herbst fallen nicht nur die Nüsse von den Bäumen, sondern auch die Blätter bereiten sich auf die Winterruhe der Bäume vor und werden langsam bunt, um dann gegen Ende des Herbstes von den Bäumen zu segeln. Doch bevor das passiert, haben wir mit den Blättern noch etwas anderes vor!

Am besten geeignet sind richtig schöne GROSSE Blätter - zum Beispiel von Platanen oder Ahornbäumen. Diese müsst Ihr erst mal in einem dicken Buch (Telefonbuch!) pressen bis sie richtig schön trocken sind. Das dauert ein paar Tage, in denen Ihr Zeit habt, schon den nächsten Schritt vorzubereiten.

Ihr braucht nämlich verschiedene Schablonen aus Karton. Herzchen sind hübsch, aber auch Blumen, Sterne, ... - eben alles was Euch einfällt und gefällt. Diese Formen auf dem Karton vorzeichnen und dann ausschneiden.

Dann braucht Ihr ein Küchenhandtuch, eine Spülbürste, Eure Schablonen und das getrocknete Blatt. Dieses legt Ihr auf das mehrmals gefaltete Küchentuch und darauf eine Eurer Schablonen.

Nun klopft ihr mit der Spülbürste auf das Blatt um die Schablone herum, bis die grünen Blattanteile herausgebröselt sind und nur noch die Blattadern übrig sind. Fertig ist Eure Blatt-Klopferei!

Dieses filigrane Kunstwerk könnt Ihr nun auf eine Klappkarte kleben und einem netten Menschen zukommen lassen oder ans Fenster kleben oder als Spitzentischdeckchen benutzen oder ... Ihr habt sicherlich viele Ideen!

Regenmessstation

Jetzt ist es soweit! Der Herbst mit seinen Stürmen und Regenwettern hat Einzug gehalten. Doch das soll uns nicht davon abhalten, trotzdem nach draußen zu gehen! Denn macht es nicht Spaß, in Pfützen zu patschen und das Gesicht in den Wind zu halten? Vielleicht noch einen Drachen steigen zu lassen oder für die Pfützen Papierschiffchen zu bauen? Doch das funktioniert natürlich nur, wenn genügend Wind weht und ausreichend Wasser vom Himmel fällt!

Um eine Regenmessstation zu bauen, brauchst Du folgendes:

  • 1 leere Plastikflasche
  • 1 Plastik- oder Glasgefäß
  • Wasserfeste Unterlage (z.B. Brettchen, ca. 25 x 25 cm)
  • Klebeband
  • Evtl. Knetmasse
  • Messbecher
  • Schere

Den oberen Teil der Plastikflasche schneidest Du mit einer Schere ab. Zeichne Dir die Schnittlinie evtl. mit einem wasserfesten Stift an, dann geht es einfacher. Diesen „Trichter" steckst Du mit dem Flaschenhals nach unten in dein Gefäß, das Du nun auf Deine Unterlage stellst. Sollte das Ganze wackelig wirken, gebe einfach einen Klecks Knetmasse auf die Unterlage und presse Deinen Regenmesser dort rein. Dann steht er sicherer. Diesen Regenmesser stellst Du nun nach draußen, möglichst an einen sonnengeschützten Standort, da sonst dein gesammeltes Regenwasser verdunstet. Übrigens: der Trichter deines Regenmessers schützt ein wenig vor der Verdunstung und v.a. allem davor, dass sich Tiere an Deinem Regenwasser bedienen!
Nun kannst Du jeden Tag zur gleichen Zeit das Wasser, das sich vielleicht in Deinem Regenmesser gesammelt hat in den Messbecher gießen und sehen, wie viel es war. Dann kannst Du in eine Tabelle oder in ein Koordinatensystem die Messwerte eingeben. Wenn Du das über einen langen Zeitraum machst, erkennst Du die Unterschiede zwischen den Jahreszeiten. In welcher regnet es wohl besonders viel?


Die Anleitung für einen Windmesser findest Du ebenfalls hier bei den Basteltipps!

Nachdem du vielleicht schon den Regenmesser fertig gebaut hast, kannst du deine kleine Wetterstation mit einem Windmesser kompletieren.


Um einen Windmesser zu bauen brauchst Du folgendes:

  • 4 Papp- oder Plastikbecher, davon einer andersfarbig oder mit Edding bemalt (z.B. auffälliges Streifenmuster)
  • 2 Streifen sehr feste Pappe, je 20 cm x 4 cm
  • 1 Bleistift mit Radiergummi, ca. 15 cm lang
  • 1 Holzperle
  • 1 leerer Tetrapack mit wiederverschließbarem Schraubverschluss
  • 1 Stecknadel
  • Klebeband
  • Bleistift, Schere, Kleber, Lineal, Geodreieck, Hefter

Auf beiden Pappstreifen malst Du je eine Linie zwischen den gegenüberliegenden Ecken, so dass Du ein Kreuz auf den Streifen erhältst. Das ist die Mitte der Streifen! Dort steckst Du die Nadel durch, so dass beide Streifen mit genau diesem Mittelunkt übereinander liegen. Richte die Streifen senkrecht zueinander aus (evtl. mit Geodreieck überprüfen!) und klebe sie so aneinander. Die Stecknadel legst Du nun erst mal beiseite.

An diesem Pappkreuz befestigst Du mit dem Hefter die Pappbecher. An jedes Ende einen, die Öffnung des Bechers jeweils in die gleiche Richtung. Pro Becher benutzt Du am besten zwei Heftnadeln. Das ist das Drehkreuz des Windmessers.

Als Ständer für das Drehkreuz füllst Du den Tetrapack mit Wasser und verschließt ihn gut. Den Bleistift mit Radiergummi klebst Du, den Radiergummi nach oben zeigend und mindestens 10 cm über den Tetrapack hinausstehend, mit Klebeband an den Tetrapack.

Nun wird das Drehkreuz aufgesetzt. Dazu steckst Du durch die Mitte des Drehkreuzes von oben die Stecknadel. Die Perle auf die Nadel fädeln und nun das ganze Drehkreuz mit der Nadel in den Radiergummi stecken. Fertig ist der Windmesser!
Jetzt brauchst Du nur noch Wind und eine Stoppuhr (oder Uhr mit Sekundenzeiger). Stelle deinen Windmesser auf und zähle die Anzahl der Umdrehungen in genau einer Minute. Immer wenn der bunte Becher vorbeikommt, zählst Du eine Umdrehung! So kannst Du bei verschiedenen Windstärken sehen, wie unterschiedlich oft und schnell sich Dein Windmesser dreht. Wie viele Umdrehungen muss er denn mindestens haben, dass Dein Drachen ordentlich steigt?

Solltest Du Deinen Windmesser draußen fest installieren wollen, musst Du alle Teile, die aus Pappe sind, durch Holz oder Plastik ersetzen. Als Ständer benutzt Du einfach einen Holzstab, den Du in den Boden steckst. Anstelle der Stecknadel nimmst Du am besten einen Nagel.
Die Anleitung für die Regenmessstation findest du ebenfalls hier bei den Basteltipps!

Im November ziehen sich die Fledermäuse zurück ins Winterquartier um bis ca. März Winterschlaf zu halten. Vielleicht habt auch ihr ein Plätzchen frei für einen Winterschlafgast?
Ihr braucht für eine Fledermaus:

  • Einen einzelnen schwarzen oder dunkelgrauen Socken
  • Watte oder zerknülltes Zeitungspapier
  • Einen schwarzen Pfeifenputzer
  • Schwarzen oder dunkelgrauen Fotokarton
  • 8 Schaschlikstäbchen
  • Wackelaugen (oder Augen aus Papier ausschneiden)
  • „Vampir"-Fledermauszähne (aus weißem Papier ausschneiden)
  • Evtl. kleines Stück roten Pfeifenputzer oder rotes Garn für den Mund
  • Kleber, Schere, Bleistift

Für den Fledermauskörper füllt den Socken mit Watte oder zerknülltem Zeitungspapier aus und bindet ihn oben mit dem Pfeifenputzer zu. Die beiden Enden abstehen lassen, mit diesen „Beinen" kann die Fledermaus sich später an einem Seil oder an einer Stange festhalten. Augen, Mund und Zähne aufkleben.

Auf dem Fotokarton die Flügel mit Bleistift vorzeichnen und ausschneiden. Jeden Flügel vier Mal falten (siehe Skizze) und auf die Falze die Schaschlikstäbchen aufkleben. Die Flügel am Körper befestigen (am besten mit Heißkleber oder festnähen - bitte hier helfen!) und ein ruhiges Winterschlafplätzchen suchen!

Langsam weichen die bunten Farben aus der Natur, die Bäume und Sträucher werfen das Laub ab und bereiten sich auf den Winter vor. Da kommen uns die geheimnisvollen Baumgesellen gerade recht, denn sie zaubern wieder ein bisschen Farbe hinein.

Ihr braucht Wachsmalkreiden, Fantasie und knorrige Bäume.
Am besten Ihr unternehmt mit Euren Eltern einen Ausflug raus ins Gelände - Westliche Wälder, Wertach- oder Lechauen, Stadtwald, Wittelsbacher Park, ... In und um Augsburg finden sich viele schöne Ziele. Dort geht ihr auf die Suche nach alten Bäumen oder Sträuchern mit einem verwachsenen Astloch. Mit den Wachsmalkreiden malt Ihr dann ein Gesicht hinein. So entsteht ein knorriges Kerlchen, das geheimnisvoll aus dem Wald blickt ...

Unternehmt doch einige Tage später nochmal einen Ausflug zu Eurem Baumgesellen! Diesmal vielleicht etwas später am Tag in der Abenddämmerung. Ob Ihr das Kerlchen im Schein einer Taschenlampe entdeckt, wie es aus seinem Versteck spitzelt?

Für diese Karten braucht ihr:

  • Tonpapier in rot
  • Locher
  • Weißes Papier
  • Euren Daumen
  • Wasserfarben
  • Schwarzer Filsstift oder Edding
  • Goldener oder silberner Edding

Das rote Tonpapier schneidet ihr auf die Größe ca. 21 x 10,5 cm zu - das ist ein A4-Bogen in drei Streifen geteilt. Dann in der Mitte falten, so dass eine Klappkarte entsteht. Wenn ihr mit dem Locher an der oberen linken Ecke ein Loch macht, könnt ihr die Karte auch als Anhänger benutzen. In die Karte könnt ihr ein schönes Weihnachtsgedicht schreiben. Ein Beispiel findet ihr unten.


Aus dem weißen Papier schneidet ihr nun ein Quadrat mit ca. 8 cm aus. Dann nehmt ihr Euren Daumen und bemalt den mit einer hübschen Farbe aus Eurem Wasserfarbkasten. Damit setzt ihr einen Daumenabdruck in die Mitte des weißen Papierquadrates. Das ist der Bauch Eures Engels. Daran malt Ihr nun die Flügel, den Kopf und die Beine mit dem schwarzen Stift. Mit Gold- oder Silberfarbe könnt ihr die Flügel verzieren und einen Heiligenschein malen.
So habt ihr nun einen ganz persönlichen Engel geschaffen, der aus eurem einmaligen Daumenabdruck entstanden ist!

Wie wäre es mal mit einer Krippe aus Naturmaterialien? Diese kleine Krippe eignet sich sehr gut als Geschenk oder Mitbringsel in der Vorweihnachtszeit. Um die benötigten Materialien zu finden, solltet ihr einen Ausflug in den Wald unternehmen:

  • Zwei Kiefernzapfen
  • Eine Bucheckern-Hülle
  • Getrocknete lange Grashalme
  • Ein Stück Rinde
  • Eine Walnusshälfte
  • Eine Eichel
  • Kleine Samen oder Steinchen (es gehen auch Reis, Bohnen, Linsen, ...)
  • Ein paar kleine Ästchen

Nicht aus dem Wald, aber dafür von Zuhause braucht ihr noch:

  • Knete in Hautfarbe
  • Ein kleines Stück Papiertaschentuch
  • Kleber
  • Wasserfester Stift

Aus den Kiefernzapfen bauen wir zuerst einmal Maria und Josef: Für Maria nehmt ihr die getrockneten Grashalme und befestigt diese mit Kleber auf einem Kiefernzapfen als Haare. Für das Gesicht nehmt ihr die Knete und drückt diese unterhalb den Haaren in einer ovalen Form auf den Zapfen. In die Knete steckt ihr nun kleine Samen oder Steinchen als Augen, Nase und Mund (dafür evtl. auch ein kleines Ästchen benutzen). Den zweiten Kiefernzapfen benutzt ihr für Josef. Auch er soll ein Gesicht aus Knete bekommen wie Maria. Aus der Bucheckern-Hülle setzt ihr ihm einen Hut auf, der mit Kleber befestigt wird. Evtl. könnt ihr auch Josef noch Haare aus Gras unter den Hut setzen.

Jetzt kommt der wichtigste Teil, die Krippe mit dem Jesuskind. Dafür nehmt ihr die Walnusshälfte und gebt ein paar kleingeschnittene Grashalme als Strohunterlage für das Christkind hinein. Die Eichel umwickelt ihr mit einem kleinen Streifen des Papiertaschentuchs als Windel/Wickel und klebt ihn ein wenig fest. Mit dem Stift malt ihr ein kleines Gesicht auf. Dieses Jesuskind nun in die Krippe legen.

Zuletzt klebt ihr Maria, Josef und die Krippe auf der Rinde fest (es funktioniert auch ein Stück Knete, in das ihr die Figuren drückt). Wenn ihr mögt, könnt ihr nun natürlich die Krippe noch mit Moos verzieren. Vielleicht finden auch noch ein paar Schafe den Weg zur Krippe?

Während manche Vögel über die kalte Jahreszeit „flüchten" und sich auf eine lange Reise in den Süden begeben, trotzen doch einige dem Wetter hier. Das Nahrungsangebot für diese kleinen Piepmätze ist jedoch - oft aufgrund fehlender Lebensräume - gering und die Tage sind kürzer für die Nahrungssuche. Eine kleine Hilfe für die Tierchen stellt die Winterfütterung dar. Mit den Vogelplätzchen kann man einfach mit Kindern Winterfutter herstellen und anschließend die ankommenden Vögel beobachten. Wie viele verschiedene Arten sich wohl einstellen werden? Verschiedene Meisen oder Finken, Rotkehlchen, Amsel und Sperling werden sicherlich dabei sein!

Für das selbstgemachte Futter benötigt ihr:

  • 250 g ausgelassenes Kokosfett
  • 250 g getrocknete Beeren und Früchte (z.B. Apfelstückchen, Rosinen), gehackte Hasel- und Walnusskerne sowie Weizenkleie und Haferflocken

Die Zutaten mit dem langsam erhitzten Fett vermischen. Es sollte eine Masse entstehen, die nicht bröckelig ist; bei Bedarf noch etwas mehr Fett zufügen. Gut auskühlen lassen, bis das Gemisch zwar noch weich, aber nicht mehr heiß ist. Nun könnt ihr aus der Futtermasse entweder Vogelplätzchen oder eine Futterstelle herstellen.

Die Vogelplätzchen:

Die Futtermasse auf einer Arbeitsfläche ca. 2-3 cm dick ausbreiten und mit Plätzchenformen ausstechen. Alternativ kann man die Masse auch in die Förmchen füllen. Selbst Klopapierrollen auf eine Höhe von ca. 4 cm gekürzt eignen sich. Die noch weichen Kekse mit einer Stricknadel durchbohren. Nach dem vollständigen Erkalten härten die Plätzchen aus, so dass eine Schnur durchgezogen werden kann. Nun draußen sicher vor Katzen und nicht an der Sonne (Schmelzgefahr!) aufhängen.

Die Futterstelle:

Dazu benötigt ihr ein Stückchen Holz, das eine Mulde/Vertiefung aufweist. Am besten eignen sich Rindenstücke, die ihr am besten selbst im Wald sucht. Am oberen Ende durchbohrt ihr das Holz zwei Mal, so dass ein Draht für die Aufhängung durchgezogen werden kann. In die Mulde/Vertiefung streicht ihr nun die weiche Futtermasse. Nach dem vollständigen Auskühlen und Aushärten hängt ihr die Futterstelle in einen Baum. Auch hier darauf achten, dass sie nicht der prallen Sonne ausgesetzt und für Katzen unzugänglich ist.

Im Schneckenhaus ganz innen drin,
da schläft die Schnecke Ann-Kathrin.
Jetzt wacht sie auf und kriecht hinaus,
aus ihrem wunderschönen Haus.
Sie kriecht bis oben hin,
die Schnecke Ann-Kathrin.
Sie schaut herum,
kriecht rundherum
und sagt: „Bei diesem Wetter,
da ist´s im Bett viel netter!"
Stück für Stück
kriecht sie zurück.
Legt sich dann drin zur Ruh
Und sperrt die Haustür zu.

 

Wie die kleine Schnecke Ann-Kathrin machen es die „wilden" Schnecken auch. Den Winter und auch trockene Perioden im Sommer überdauern die Schnecken in ihrem Häuschen - mit verschlossenem Deckel. Doch ansonsten ist ihr Haus „geöffnet" und sie können sich, wann immer sie möchten, darin zurückziehen. Ganz schön spannend, zu beobachten, wie schnell eine Schnecke sich in ihr Häuschen zurückzieht, und wie langsam sie wieder daraus hervorkommt.

Wahrscheinlich habt ihr das alles schon selbst entdeckt und bestimmt habt ihr auch schon viele leere, hübsche Schneckenhäuser gesammelt. Aus diesen leeren Häuschen wollen wir heute eine kleine Schnecke nachbauen.

Ihr braucht:

  • Leere Schneckenhäuser
  • Knete in bunten Farben
  • Kleine dünne Ästchen

Aus der Knete formt ihr einen Schneckenkörper. Wer mag, kann sogar eine Regenbogenschnecke machen! Auf diesen Körper setzt ihr nun die leeren Häuschen drauf. Mit kleinen Zweigen steckt ihr eurer Schnecke die Augen (das sind nämlich nicht die Fühler, sondern die Augen, die die Schnecke ein- und ausfahren kann!) in das Kopfteil. Eventuell noch einen Mund aufstecken. Und schon ist die Schnecke Ann-Kathrin fertig! Oder hat eure Schnecke einen anderen Namen?

Solltet ihr ein besonders großes Schneckenhaus finden, könnt ihr daraus einen kleinen Blumentopf basteln. Dieser eignet sich besonders für Ostern als kleine Tischdekoration bzw. Geschenk.

Dafür braucht ihr: 

  • Ein großes Schneckenhaus
  • Ein flacher Stein, der stabil steht
  • Flüssigkleber oder Heißkleber
  • Minipflänzchen, Kressesamen oder eine Miniblumenzwiebel

Spült das Schneckenhaus gut aus und lasst es ganz trocknen. Dann klebt ihr es mit der Öffnung nach oben auf den Stein und füllt Erde hinein. Nun noch das kleine Pflänzchen einsetzen oder, wenn ihr ein paar Tage Zeit habt, etwas Kressesamen oder die Miniblumenzwiebel hineinstecken.

Endlich sind Bäume und Sträucher wieder grün und stehen voll im Saft. Genau das wollen wir uns zunutze machen für unser Maipfeiffle.

Denn dafür braucht man:

15 - 20 cm eines möglichst geraden Astes, ohne Verzweigungen, ca. 1,5 bis 2 cm dick; Der Ast sollte besonders „saftig" sein, d.h. am besten geeignet ist Haselnuss oder Weide;

ein Taschenmesser mit Säge (lasst Euch bitte von Euren Eltern helfen, mit einem Taschenmesser kann man sich sehr leicht verletzen!)

Wir schneiden die Rinde 5 cm vom unteren Rand bis aufs Holz ein (A). Am oberen Ende schrägen wir die Schnittkante zur Hälfte ab (B). Jetzt kommt das wichtigste: Die Rinde zwischen A und B müssen wir klopfen, und zwar so, dass die Rinde nicht verletzt wird. Das geht mit dem Griff des Taschenmessers sehr gut (Taschenmesser einklappen!!). Solange klopfen, bis sich die Rinde durch vorsichtiges drehen vom Holz löst.

 

Bevor man die Rinde ganz vom Holz abnimmt, schneidet man noch das Luftloch ca. 3 bis 4 cm vom Rand entfernt in die Rinde ein (C) und markiert am Holz darunter den oberen Rand des Luftloches. Die Rinde wird nun beiseitegelegt.
Vom Holzstück trennen wir das Mundstück mit der Säge des Taschenmessers an unserer Markierung ab (c). Auf der nicht angeschrägten Seite spalten wir mit dem Messer ca. 2 mm ab (d). Das fertige Mundstück wird nun wieder an ihren alten Platz in die Rinde gesteckt.

Als letztes wird nun vom verbleibenden Holzstück ein weiteres Stück von ca. 3 bis 4 cm mit der Säge entfernt (e). Das eingekürzte Holzstück wird nun von unten in die Rinde geschoben. Fertig ist das Maipfeiffle. Geschickte Spieler können durch vorsichtiges rein- und rausziehen des Unterteils sogar die Töne variieren.

 

Haselnuss weiss ich nicht, aber Weidenzweige geht so:

finger- bis daumendicken glatten(!), geraden Weidenzweig ohne Seitenaeste oder Knospen, etwa 10-15cm lang nehmen.

3-4cm vom dicken Ende entfernt die Rinde bis auf das Holz durchschneiden

auf dem langen Teil die Rinde langsam auf voller Laenge rundherum klopfen bis sie sich vom Holz loest und im Stueck(!) ohne Riss abgezogen werden kann.

Kurz wieder zusammenstecken und ca 2-3cm vom gegenueberliegenden Ende eine Kerbe durch die Rinde bis in das Holz schneiden. Dies ist die Schneide- oder Anblasskante.

Wieder auseinanderziehen und das jetzt blanke Holz ca 4-5cm Zentimeter von der stehengebliebenen Rinde entfernt abschneiden. Das Teil mit Rinde ist das unterste Stueck der Pfeife (Teil 1)

Das oberste Ende des blanken Holzes an der Kerbe abschneiden, auf der Seite der Kerbe leicht abflachen (dies ist der Windkanal) und als Mundstueck leicht anschraegen (Teil 2)

Teil 2 am oberen Ende in die Rindenroehre schieben, die Rindenroehre auf Teil 1 aufschieben und pusten. Tonhoehe laesst sich durch teilweises Herausziehen des unteren Teiles veraendern.

Nun wird in etwa 15 cm Abstand die Rinde ringsrum vorsichtig bis aufs Holz eingeschnitten.

Jetzt kommt die wichtigste Arbeit: das Klopfen der Rinde. Hierfür die Pfeife auf eine gerade Oberfläche legen und mit einem flachen Gengenstand auf die Rinde klopfen. Jede Stelle muß exakt geklopft werden.

 

 

Wichtig: die Rinde darf dabei nicht reißen.

 

Die Pfeife einfach unter den Schlägen langsam drehen. Der Saft wird so aus der Rinde gedrückt und sie lässt sich nach etwa 5 bis 10 Min. komplett abziehen oder abdrehen. Wenn die Rinde nicht abgeht einfach weiter klopfen bis sie sich ablösen lässt.

 

Jetzt schneiden wir das Mundstück vom Innenteil ab. Am oberen Rand des Mundstücks entfernen wir etwa 2mm damit die Luft durchblasen können.

Wenn wir das Mundstück in die abgezogenene Rinde stecken müssen wir kurz hinter dem Mundstück ein Luftloch einschneiden.

 

Jetzt schieben wir vorsichtig das Innenteil in die hohle Rinde und blasen in das Mundstück. Durch Hin und Her schieben können wir die Tonhöhe verändern. Mit etwas Übung kannst Du damit richtig Musik machen. Foto: www.wildbienen.de

Seid ihr mal wieder draußen gewesen? Vielleicht sogar über eine Wiese gelaufen? Üppig grün sind sie jetzt und meist sogar kunterbunt. Alle möglichen Wiesenblumen bieten ihren süßen Nektar den Bienen und Schmetterlingen zum Schmaus und uns erfreuen sie mit ihrer Vielfalt an Formen und Farben. Wer bekommt da nicht Lust, einen bunten Wiesenblumenstrauß zu pflücken! Doch es gibt auch andere Möglichkeiten, die kleinen Schönheiten in Szene zu setzen:

Eine schöne Idee ist es, aus den verschiedenen Wiesen-Blüten kleine Ballerinen zu basteln. Dazu braucht man schöne große Blütendolden wie z.B. von der wilden Möhre oder der Schafgarbe. Diese mit etwa 10 cm Stiel abbrechen und kopfüber aufstellen. 2 cm unterhalb des Stielendes einen kleinen Schlitz in den Stiel machen und z.B. zwei Rispen von Gräsern als Arme durch fädeln. Nun fehlt nur noch der Kopf. Dazu eine weitere Blüte verwenden, z.B. eine Glockenblume, und in das Stielende stecken.

Natürlich könnt ihr auch die klassischen Gänseblümchen-Ketten basteln. Dazu braucht ihr jede Menge Gänseblümchen. In den Stiel eines Gänseblümchens ritzt ihr mit dem Fingernagel einen Spalt. Das nächste Gänseblümchen wird dort durchgezogen und dann ebenfalls im Stiel eingeritzt.

Dort das nächste Blümchen durch und so weiter... bis die Kette fertig ist. Passend dazu könnt ihr Euch Gänseblümchenohrringe anlegen: Dazu macht ihr den Stiel komplett vom Blümchen ab. Mit etwas Löwenzahnmilch klebt ihr nun das Gänseblümchen am Ohr fest.

Für den Bogen braucht ihr einen schönen Ast mit ca. 1,5 cm Durchmesser. Er muss frisch geschnitten sein, denn nur dann ist er biegsam genug für einen Bogen. Es eignet sich am besten Haselnuss oder Weide. Andere Holzarten funktionieren aber genauso. Der Ast sollte ohne Verästelungen sein, also ist ein Wassertrieb genau richtig. Die Länge hängt von eurer Körpergröße und euren Vorlieben ab. Für einen kleinen Bogen braucht ihr eine Länge von 70 cm, als Höchstlänge empfiehlt sich 1.50 Meter.


Wer seinen Bogen besonders schön gestalten möchte, kann mit einem Taschenmesser die Rinde entweder komplett oder aber auch in Mustern abschälen.


Um die Sehne am Bogen anbringen zu können, werden jeweils 2 cm von den Enden des Astes eine Kerbe rund um den Ast eingeschnitten. Eine Tiefe von 1 bis 2 mm genügt völlig. Es geht nur darum, dass die Sehne nicht verrutscht. Als Sehne verwenden wir eine Schnur, die genauso lang wie der Ast sein sollte. Diese wickeln wir nun am einen Ende des Astes zweimal in der Kerbe um den Ast und verknoten sie gut.


Um den Bogen zu spannen, stellen wir den Ast mit der verknoteten Seite auf den Boden, fixieren ihn mit unseren Füßen und biegen ihn in Bogenform. Die Schnur wickeln wir dann auf der oberen Seite des Astes wiederum zweimal um den Ast in der Kerbe. Wenn der Bogen die richtige Spannung hat, wird die Schnur auch am oberen Ende ordentlich verknotet. Hier ist es günstig, wenn man Hilfe von einer zweiten Person hat, die entweder den Bogen hält oder die Sehne knotet.
Nun fehlen nur noch Pfeile. Auch dazu verwenden wir Äste, die diesmal wirklich gerade sein müssen. Durchmesser von 5 mm genügt, Länge ca. 50 cm. Wer mag, kann sie auf einer Seite mit dem Taschenmesser richtig spitz machen. Wem das zu gefährlich ist, sollte einen Flaschenkorken darauf stecken.


WICHTIG:

NIE auf andere Menschen zielen!

NIE auf Tiere schießen

Nur dort schießen, wo niemand in die Schussbahn laufen kann!

Manchmal hört man in tiefen Wäldern leise, verwunschene Musik. Man denkt an die Zwerge und Elfen und die anderen Fabelwesen, die dort unter Wurzeln oder hoch oben in den Wipfeln der Bäume hausen mögen...
Doch ganz so fabelhaft muss das gar nicht sein, denn es ist ganz einfach, selbst wundervolle Waldmusik zu produzieren.

 

Dafür geht ihr einfach bei Eurem nächsten Waldspaziergang mit offenen Augen umher und sammelt folgendes:

  • Zwei lange Äste, ca. 1,5 m lang und ca. 5 cm dick
  • Viele etwas kürzere Äste, in unterschiedlichen Längen und Dicken
  • Schlaghölzer, ca. 15 - 20 cm lang, ca. 2 cm dick

Die beiden langen Äste legt ihr parallel - also nebeneinander - auf den Waldboden. Vielleicht sucht ihr Euch ein besonders schönes Fleckchen im Wald, an dem ihr öfter mal vorbeischauen könnt.

Die kürzeren Äste legt ihr nun quer auf die beiden langen Äste. Sie dürfen sich nicht berühren und sollten etwas Abstand voneinander haben. Und schon ist Euer Waldxylophon fertig. Mit den beiden Schlaghölzern klopft ihr nun auf die aufgelegten Äste und lauscht dann auf die verschiedenen Töne.

 

Wer mag und Geduld hat, kann die Äste in der Tonhöhe sortieren. Dann kommt es schon fast einem richtigen Xylophon gleich.
Viel Spaß und schöne musikalische Walderlebnisse!

Sicher habt ihr im Herbst allerlei Dinge gesammelt: Kastanien, die Samen der Linde, Hagebutten, ... Vielleicht waren ja auch Bucheckern dabei? Also nicht die Nüsschen der Bucheckern, die so lecker schmecken. Vielmehr die Schalen der Bucheckern. Denn genau diese brauchen wir für unsere Bastelarbeit.

Wir brauchen also:

  • Bucheckernschalen
  • Braunes Kartonpapier
  • 1 Wackelauge oder eine kleine Kastanie
  • Schwarzen Filzstift oder eine schwarze Beere
  • Schere, Bleistift und Kleber

Auf den braunen Karton zeichnet ihr die Form eines Igels. Die sieht aus wie ein halbes Ei, das auf der flacheren Seite spitz zuläuft. Diese Igelform schneidet ihr nun aus. Auf das spitze Ende malt ihr einen schwarzen Punkt. Oder ihr nehmt eine kleine schwarze Beere, die ihr dort aufkleben könnt. (Z.B. Liguster, aber Achtung, dieser ist giftig!) Das ist die Nase.

Nun nehmt ihr die Bucheckern und teilt sie in ihre vier Elemente auf. Diese kleinen Elemente klebt ihr auf den gesamten Igelkörper, bis dieser komplett bedeckt ist. Nur den Kopf lasst ihr frei. Dort fehlt nun noch das Auge. Wenn der Kleber getrocknet ist und die Bucheckernschalen fest sind, klebt ihr zum Schluss das Wackelauge oder die kleine Kastanie an der passenden Stelle fest.

Dieser Weihnachtsbaum ist ganz einfach zu basteln. Mit ein bisschen Hilfe schaffen ihn auch schon die Kleinsten.

Ihr braucht dafür:

  • Grünen Bastelkarton
  • Glitzersternchen
  • 2 Korken
  • Grünen, stabilen Faden
  • Zirkel, Lineal, Schere, Kleber, Nadel
  • Messer und Brettchen

Auf den grünen Bastelkarton zeichnet ihr mit Hilfe eines Zirkels vier Kreise mit je 8 cm, 12 cm, 16 cm und 22 cm Durchmesser. Dies könnt ihr mit dem Lineal abmessen. Nun schneidet ihr die Kreise aus. Nehmt einen Kreis und faltet ihn zum Halbkreis. Auffalten und in der anderen Richtung zum Halbkreis falten. Wieder öffnen und genau zwischen den alten Falzen noch zweimal zum Halbkreis falten. Das sollte dann so aussehen:

Jetzt dreht ihr den Kreis um und faltet ihn wieder vier Mal zum Halbkreis – immer genau zwischen den bestehenden Faltungen. Dann habt ihr bereits eine Ebene eures Baumes fertig:

Dasselbe macht ihr nun mit den anderen drei Kreisen. Die fertig gefalteten Ebenen eures Bäumchens verziert ihr nun weihnachtlich mit den Glitzersternchen.

Lasst Euch nun von euren Eltern helfen:

Die beiden Korken schneidet ihr auf dem Brettchen in Scheiben, ca. 0,5 cm dick. Den Faden (ca. 50 cm lang) fädelt ihr in die Nadel ein und macht am Ende einen dicken Knoten. Jetzt baut ihr euren Christbaum zusammen: Zuerst fädelt ihr vier Korkenscheiben auf. Dann folgen der größte Kreis, drei Korkenscheiben, der nächstkleinere Kreis, zwei Korkenscheiben, der nächstkleinere Kreis, eine Korkenscheibe und zum Abschluss der kleinste Kreis. Dann setzt ihr nochmals einen Knoten oben drauf. Wer mag, kann noch zwei Glitzersternchen als Spitze um den Faden kleben.

Der Baum eignet sich gut zum Aufhängen z.B. im Fenster.

Manchmal muss man doch einfach Dampf ablassen: sei es, wenn die Lehrerin nervt, die Eltern nicht das tun was man will oder der Bruder mal wieder doof ist… Mit diesen kleinen Wutmännchen könnt ihr das sehr effektiv tun, ohne dass ein anderer Schaden nimmt. Man kann diese kleinen Kerlchen nämlich mit seinem ganzen Dampf, den man ablassen muss, gegen die Wand oder auf den Boden knallen. Natürlich kann man die Männchen auch freundlich behandeln – das liegt ganz bei Euch!

Für ein Männchen braucht ihr:

  • Einen Fuß einer Feinstrumpfhose (es geht auch eine alte Socke) ohne Loch
  • 200 – 300 g Erbsen, Linsen, Bohnen oder Reis getrocknet
  • 1 Luftballon
  • Eddings in rot und schwarz
  • Ein Stück Schnur oder Wolle
  • 1 alte Socke, möglichst kleine Größe bzw. enges Gummiband

In die Feinstrumpfhose füllt ihr als erstes die getrockneten Erbsen, Linsen oder was auch immer ihr verwenden wollt. Füllt so viel ein, dass das gefüllte Säckchen gut in Eure Hand passt und angenehm liegt. Dann verknotet ihr es sorgfältig, so dass die Füllung nicht herausfallen kann.

Über den gefüllten Knödel zieht ihr nun den Luftballon. Eventuell müsst ihr dazu den eingerollten Rand des Luftballons abschneiden. Dann lässt sich die Öffnung des Ballons besser ausdehnen. Sollte Euer Luftballon eine Aufschrift haben, die Euch stört, wendet doch einfach das innere des Ballons nach außen. Anschließend verknotet den Luftballon.

Über den Knoten zieht nun die alte Socke als Mütze. Das Gummiband muss dabei so eng sein, dass die Socke auf dem Kopf hält. Sollte die Socke zu lang sein, verknotet sie und schneidet den übrigen Socken darüber ab.

Nun fehlt eurem Wutmännchen nur noch ein Gesicht. Malt es mit den Eddings direkt auf die Ballonhülle auf. Dabei könnt ihr eurer Fantasie freien Lauf lassen – es kann genauso wütig dreinschauen, wie ihr euch manchmal fühlt. Vielleicht sieht es ja auch irgendjemandem zufällig sehr ähnlich…

Und jetzt das wichtigste: bereit stellen für die nächste Gelegenheit, bei der ihr Dampf ablassen müsst. Und dann schnell greifen und gegen die Wand pfeffern und danach schon viel besser fühlen!

Was ist Ostern ohne ein gemütliches Osterfrühstück an einer hübsch gedeckten Tafel? Hierzu passen hervorragend die selbstgebastelten Eier-Vasen, in die selbstgesammelte Frühlings-Wiesenblümchen gesteckt werden.

Dazu braucht man:

  • Weiße Eier
  • Bunte Pfeiffenputzer mit festem Draht
  • Evtl. Plaka-Farben
  • Edding-Stifte in bunten Farben


Die Eier werden vorsichtig auf der spitzen Seite aufgeschlagen. Das Ei entfernen und die Schale mit Wasser einmal auswaschen. Das Ei-Häutchen sollte drin bleiben. Es dient dann als wasserdichte Einlage in den Eiern. Die Eier nun bemalen - entweder komplett mit den Plaka-Farben oder nur mit Edding auf die weiße Schale ein paar bunte Kringel ... Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

Farbe trocknen lassen. Währenddessen schon mal einen farblich passenden Pfeiffenputzer aussuchen. Längere Putzer doppelt falten, ansonsten zwei verwenden. Diese nun als Sprungfeder formen, z.B. indem man den Pfeiffenputzer um eine leere Klopapierrolle oder einen Flaschenhals biegt. Das Ei nun oben reinstellen, evtl. den Durchmesser der Sprungfeder anpassen. Fertig ist die Vase!

Nun raus an die Frühlingsluft und Gänseblümchen, Hyazinthen oder ähnliches sammeln und mit etwas Wasser in die Vase stellen! Achtung - nur leichte Blümchen und nicht zu viel Wasser verwenden!

Holen wir uns den Frühling nach Hause - mit einem bunten Frühlingsblumenbild! Die Technik für dieses Bild ist auch schon von den Kleinsten mit etwas Hilfe gut zu machen.

Dafür brauchen wir:

  • Ein Keilrahmen oder weißes Malpapier (DIN A 3)
  • Akrylfarben in verschiedenen Grüntönen
  • Akrylfarben in gelb und metallic-farben
  • flache Teller oder Plastikschälchen, die nicht mehr gebraucht werden (evtl. Pappteller)
  • Pinsel
  • Leere Klopapierrollen

Auf das Papier / den Keilrahmen malt ihr nun mit dem Pinsel in den verschiedenen Grüntönen die Stengel der Blumen. Dann lasst ihr die Farbe erst mal trocknen.


Auf ein Teller gebt ihr etwas gelbe Farbe. Die Klopapierrolle tunkt ihr nun mit einer Seite in die Farbe und danach tupft ihr damit über einen Stengel auf eurem Bild einen Kreis. Das ist die Mitte der ersten Blüte.
Auf ein weiteres Teller gebt ihr nun die Metallic-Farbe (oder eine andere Farbe eurer Wahl) und tunkt mit einer zweiten Klopapierrolle darin ein. Rund um die Mitte der ersten Blume setzt ihr nun weitere Kreise mit dieser Klopapierrolle als Blütenblätter.


Genau so verfahrt ihr mit weiteren Stengeln auf eurem Bild, bis ihr eine schöne bunte Blumenwiese habt.

Profitipp:
Die fortgeschrittenen Maler unter Euch können ihr Bild natürlich erst mal mit einem blauen Hintergrund grundieren. So erhaltet ihr einen wunderschönen, strahlend-blauen Himmel über eurer Blumenwiese. Wer mag, kann auch etwas Sand in die blaue Farbe mischen, so entsteht eine schöne Struktur im Hintergrund.

Es grünt und blüht überall. Und wer hätte es gedacht: es gibt so viele leckere Blüten, an denen wir tagtäglich vorbeikommen - und es wird Zeit einmal ein paar davon zu probieren!

Für alle gesammelten Blüten gilt: Bitte nur nehmen, wenn ein Erwachsener dabei ist und die Blüten eindeutig bestimmen kann. Außerdem möglichst im Garten oder an Stellen sammeln, wo keine Hunde hinkommen!


Gänseblümchen
Von den Gänseblümchen nur die Köpfe sammeln. Die Blüten sorgfältig waschen und auf Küchenkrepp abtrocknen lassen. Dann einfach auf ein Butterbrot stecken! Oder die Blütenköpfchen in einen grünen Salat mit hinein geben.

Sieht gut aus und hat einen leicht nussigen Geschmack!

Holunderblüten
Holderküchle - von Oma gehört und noch nie probiert? Dann wird´s Zeit! Aus Eiern, Mehl und Milch einen Pfannkuchenteig herstellen. Die gewaschenen und abgetrockneten Blütendolden des Holunders am Stiel festhalten und nur die Blüten in den Teig tauchen.

 Anschließend in der Pfanne im Fett raus backen. Sollten in den Blüten kleine Insekten sein, die Blüten für circa eine halbe Stunde in Essigwasser legen und danach gut abbrausen.

Löwenzahnblüten
Aus Löwenzahnblüten lässt sich selbst Honig herstellen - wer hätte das gedacht? 400 g gewaschene Blüten ausdrücken und mit 1 ½ in Scheiben geschnittenen Zitronen in 1 l Wasser aufkochen lassen. Dann 24 Stunden stehen lassen.

Den Sud durch ein feines Sieb gießen (die Blüten werden nicht mehr gebraucht) und 1,5 kg Zucker dazugeben. Ca. 1 Stunde lang köcheln und eindicken lassen. Am Schluss den Saft einer ½ Zitrone dazugeben.

Blumigen Appetit!

Es gibt nichts schöneres, als am und im Wasser zu spielen! Mit diesen selbstgebastelten Flößen ist jeder sein eigener Kapitän und kann die reißendsten Flüsse, die wildesten Wasserfälle oder die schönsten Segeltouren damit fahren.

Ihr braucht:

Viele Äste (Durchmesser ca. 1 - 2 cm)

Stabiler Bindfaden

Einen Weidenast mit Laub

Die Äste für das Floß bringt ihr alle in etwa in die gleiche Länge. Ungefähr 30 cm sind perfekt!


Dann legt ihr die Äste sauber nebeneinander. Ihr braucht so viele, wie ihr eurer Floß breit haben wollt. Nehmt aber auf jeden Fall eine ungerade Anzahl, mit neun Ästen z.B. funktioniert es ganz gut. Der Bindfaden wird nun wie bei einem Webrahmen in einem Abstand von 2 cm vom Rand durch die Äste geschlauft. Am Ende wickelt ihr den Faden zwei Mal um den letzten Ast, dann schlauft ihr den Faden wieder zurück (aber bitte gegengleich, d.h. wenn der Faden das letzte Mal über den Ast ging, muss er nun unten durch laufen). Wieder den letzten Ast zweimal umwickeln, dann das Ganze nochmals hin und zurück schlaufen. Nach der zweiten Runde wird der Faden mit dem Anfang verknotet. Das Selbe wiederholt ihr auf der anderen Seite des Floßes.


Um das Floß zu stabilisieren, nehmt ihr nun einen weiteren Ast. Diesen legt ihr quer über die anderen Äste über den Bindfaden. Bringt ihn in die richtige Länge, das bedeutet, er sollte auf jeder Seite eures Floßes etwa einen Zentimeter überstehen. Mit Bindfaden befestigt ihr diesen Ast wie mit Kreuzstichen an den anderen. Ebenso verfahrt ihr auf der anderen Seite mit einem weiteren Querast.


Nun fehlt nur noch der Mast. Dafür braucht ihr zwei Äste. Diese schiebt ihr neben dem Querast jeweils zwischen den zweiten und dritten Ast eures Floßes (von außen gezählt) und bindet sie am Querast mit etwas Bindfaden fest. Den Weidenast mit Laub befestigt ihr auf gleiche Weise auf der anderen Seite eures Floßes, allerdings mittig. Alle drei Mast-Äste bindet ihr nun oben zusammen.

Schiff ahoi! Nun lasst euer Floß in See stechen!

Was gibt's schöneres, als bei strahlendem Sonnenschein draußen ein paar schöne Stunden zu erleben. Am besten natürlich am Wasser ...

Flaschenpost kennt ihr alle! Aber wer hat tatsächlich mal eine Postkarte zurück bekommen? Vielleicht probiert ihr es lieber mal mit Blumengrüßen! Diese erfreuen ihre Entdecker sicherlich! Und einfach geht´s noch dazu.

Ihr braucht nämlich nur ein großes Blatt, am besten von Ahorn oder Platane. Die drei Finger dieses Blattes legt ihr übereinander, so dass eine kleine Schale entsteht. Den Stängel des Blattes biegt ihr nun als Griff über die Schale und steckt damit die übereinanderliegenden Blätter fest. Hinein gebt ihr nun eine hübsche Blüte. Fertig ist Euer Blütenboot. Nun vorsichtig ins Wasser setzen, treiben lassen und beobachten solange ihr es sehen könnt. Und natürlich liebe Grüße an den Finder mitschicken!

Natürlich eignen sich diese Schälchen auch für andere Zwecke, so könnt ihr sie als Sammelbehälter oder Servierschale für kleine Beeren wie Johannisbeeren oder Walderdbeeren benutzen. Mit Wasser gefüllt und im Garten aufgestellt erfreuen sich verschiedene Insekten an einem Trinkwasservorrat.

Schon die Kinder unserer Ur-ur-ur-vorfahren haben Ball gespielt. Dies weiß man von Malereien aus Höhlen, in denen diese Steinzeitmenschen gewohnt haben. Allerdings gab es damals noch nicht die Bälle aus Plastik oder Leder, die ihr von heute kennt. Die Kinder mussten sich ihre Bälle damals nämlich noch selbst basteln. Wie das geht?

Ihr braucht viele bereits braune Blätter von Lilien. Diese können jetzt im Herbst bedenkenlos geschnitten werden. Fragt Eure Eltern, vielleicht habt ihr im Garten sogar welche stehen. Außerdem benötigt ihr eine Kastanie.

Die langen Blätter der Lilien wickelt ihr nun wie bei einem Wollknäuel um die Kastanie. Ist ein Blatt aus, nehmt ihr das nächste. Mit diesem beginnt ihr so, dass es das Ende des letzten Blattes darunter befestigt ist. Das macht ihr solange, bis eine Kugel mit ca. zehn Zentimeter entstanden ist. Das letzte Lilienblatt müsst ihr mit dem Ende unter ein anderes Blatt schieben, so dass es nicht mehr verrutschen kann. Fertig ist der Lilienball!

Ihr könnt mit den Bällen natürlich Ball spielen, oder aber ihr verwendet sie einfach als hübsche Herbstdekoration. Getrocknet lassen sie sich mit Gold- oder Silberfarbe besprüht sogar als Christbaumkugeln verwenden.

Dieser hübsche, glitzernde Weihnachtsengel aus einem kleinen Ton-Blumentöpfchen lässt sich wunderbar als Kantensitzer verwenden, kommt aber auch aufgehängt z.B. im Fenster oder am Christbaum wunderschön zur Geltung. Wer mag, kann den Engel aber auch mit einem Namensschild versehen als originellen Platzanweiser an der weihnachtlichen Festtafel zum Einsatz bringen.

Für einen Engel braucht man:

  • Silbern lackiertes Ton-Blumentöpfchen, Ø 4,5 cm
  • 1 Holzkugel, Ø 2,5 cm
  • Rote Bastschnur
  • 4 Holzkugeln, Ø 1,5 cm
  • Rotes Glitzerpapier
  • Rote Glitzersternchen
  • Silbernes Engelhaar
  • Bleistift, Skizzenpapier, Schere, Filzstift in schwarz und rot, Kleber
  • Evtl. Heißkleber

Für die Beine des Engels schneidet von der roten Bastschnur drei Stücke á 30 cm ab. Diese werden am einen Ende verknotet und eine der kleinen Holzkugeln draufgezogen. Nun flechtet ihr die drei Schnüre zu einem gut 20 cm langen Band. An dessen Ende fädelt ihr nochmals eine kleine Holzkugel auf und verknotet darüber die Enden. Überschüssige Schnüre abschneiden. Nun nehmt ein weiteres Stück Schnur und knotet dies um die Mitte der geflochtenen Schnur. Den Knoten so dick machen, dass er nicht durch das Loch im Tontöpfchen passt!

Für die Arme benötigt ihr ein Stück Bastschnur mit 15 cm. Am einen Ende einen Knoten machen, die restlichen beiden kleinen Holzkugeln auffädeln und dann am anderen Ende ebenfalls einen Knoten machen.

Nun fädelt ihr das Beinstück von unten durch das Töpfchen, so dass die beiden Kugeln wie Beine aus dem Töpfchen herausbaumeln. Oberhalb des Töpfchens knotet ihr das Armteil fest, so dass die Arme auf beiden Seiten gleich lang sind und je eine Holzkugel als Hände haben. Wenn ihr das Gefühl habt, die Beine und Arme sind ein bisschen lose, könnt ihr das Ganze mit einem Tropfen Heißkleber fixieren. Diesen gebt ihr von oben in das Loch des Blumentöpfchens.

Jetzt bekommt der Engel noch seinen Kopf. Auf die große Holzkugel malt ihr mit dem schwarzen und dem roten Faserschreiber ein Engelsgesicht auf. Dann wird der Kopf einfach auf die Schnur gefädelt. Auch hier kann ein Tropfen Heißkleber helfen, den Kopf in der richtigen Richtung zu fixieren.

Als nächstes verziert ihr das Tontöpfchen mit den roten Glitzersternen (mit Kleber aufkleben), so dass der Engel ein schönes Kleid bekommt. Auf den Kopf klebt ihr nun das Engelshaar, dem ihr anschließend noch einen hübschen Haarschnitt verpassen könnt. Ein kleines Krönchen aus rotem Glitzerpapier mit einem roten Sternchen rundet das Engelshaupt noch ab.

Die Flügel skizziert ihr auf dem Skizzenpapier. Ausschneiden und die Form auf das rote Glitzerpapier übertragen. Nun die richtigen Flügel ausschneiden und am Rücken des Engels festkleben.

Nun müsst ihr Euch entscheiden: entweder ihr hängt den Engel an der Bastschnur auf oder aber ihr setzt über dem Kopf einen Knoten und schneidet die überflüssige Schnur ab. So könnt ihr den Engel z.B. aufs Regal setzen, aber so, so dass seine Füße baumeln können!

Du benötigst:

  • Lufttrocknende Modelliermasse (z.B. von Jovi)
  • Plakafarben
  • Pinsel
  • Ausstechförmchen, Motiv z.B. Blume


Die Modelliermasse wird ca. 1 cm dick ausgerollt und daraus 16 Blumen ausgestochen. Dann vier Kegel formen und einen Würfel. Alle Teile trocknen lassen bevor sie bemalt werden: je vier Blumen in blau, gelb, rot und grün und die Kegel in lila. Auf den Würfel kommt ein rotes Kreuz, eine blaue, eine gelbe, eine rote und eine grüne Blume sowie ein Kegel in lila.

Jetzt kann schon gespielt werden:

Jedes Kind bekommt je eine Blume in den vier Farben sowie einen Kegel. Nun wird reihum gewürfelt. Bei Blume legt man die der Farbe entsprechende Blume vor sich ab. Jede weitere, farblich passende Blume wird darauf gestapelt. Hat man seine vier Blumen gestapelt, muss der Kegel gewürfelt werden, um diesen als letztes oben drauf zu setzen. Wer das schafft, hat gewonnen! Doch Achtung: wer das rote Kreuz würfelt, muss seinen Stapel wieder abbauen. Wer den Kegel würfelt, bevor er die vier Blumen gestapelt hat, muss aussetzen.

Viel Spaß!

Genug Winter hatten wir ja nun. Wir freuen uns auf das Frühjahr. Aber – man sollte nichtsdestotrotz schon an den Sommer denken! Vor allem an das leckere, frische Gemüse, das es dann wieder gibt. Natürlich am leckersten und frischesten ist es, wenn man es selbst anbaut und davor sogar gleich selbst die Pflänzchen zieht.

Und genau dafür ist jetzt der richtige Zeitpunkt. Wer letzten Sommer noch nicht daran gedacht hat, kann auf das immerwährende globale Angebot im Supermarkt zurückgreifen: Also nichts wie los in die Frischeabteilung und leckere Tomaten und Paprikas aussuchen (am besten Bio), die Samen rausnehmen und auf einem Küchenkrepp zum Trocknen auslegen. Auch Peperoni, Kürbisse oder Gurken eignen sich natürlich dafür.

Am besten sät man die Samen in größere Schalen, die man mit mindestens drei Zentimetern Erde befüllt hat. Die Samen mit wenig Erde bedecken, an ein sonniges Fensterbrett stellen und immer gut feucht halten. Nach ca. einer Woche sollten dann die ersten grünen Spitzen erscheinen.

Wenn die Pflänzchen die ersten richtigen Blätter nach den Keimblättern bekommen, sucht man die stärksten Triebe aus und setzt sie in einzelne Töpfchen. Leere Joghurtbecher eignen sich z.B. dafür. Die Pflanzen weiter auf der Fensterbank hegen und pflegen bis nach den Eisheiligen (die Kalte Sophie am 15. Mai ist die Letzte!). Erst dann können die bis dahin schon groß gewordenen Pflanzen ins Freie gesetzt werden.

Wer gerade draußen unterwegs ist, dem stechen sie meist schon von weitem ins Auge: bunte Blütenmeere, die sich auf Wiesen ausbreiten. Nicht nur einladend für Bienen, schön fürs Auge und betörend für die Nase sondern auch hübsch zum Basteln.

Wir wollen uns diesmal einen Einmerker für unser Lieblingsbuch basteln. Ist natürlich auch gut geeignet als kleines Geschenk für eure Freunde oder Eltern oder Großeltern oder …

Ihr braucht:

  • Ein Stück Bastelkarton in eurer Lieblingsfarbe ca. 4 x 15 cm
  • Schere, Buntstifte
  • Laminiergerät mit entsprechender Folie oder durchsichtige Klebefolie
  • Locher
  • Bunte Bänder
  • Und natürlich ein paar hübsche Blüten frisch von der Wiese; wer mag, kann sie natürlich zuerst pressen, sie sind dann haltbarer;

So geht´s:

  • Den Bastelkarton schneidet ihr auf einer Seite spitz zu. Die Spitze rundet ihr ab.
  • Die Blüten legt ihr nun dekorativ auf den Bastelkarton. Mit Fantasie können sogar lustige Bilder aus Blüten gelegt werden.
  • Wer Lust hat, kann nun eine Botschaft oder einen netten Spruch dazu schreiben oder ein kleines Bild dazu malen.
  • Anschließend laminieren oder mit der Klebefolie bekleben. Überstehende Ränder abschneiden.
  • Mit dem Locher nun ein Loch genau in die Mitte der Spitze stanzen. In dieses Loch flechtet ihr nun die bunten Bänder.
  • Jetzt braucht ihr nur noch ein gutes Buch, in das ihr euren Einmerker stecken könnt!

Ihr Kinder liebt es vermutlich, eure Eltern sind wahrscheinlich nicht so begeistert: Wasser und Matsche. Wenn ihr aber euer Gematsche mit etwas Kreativem verbindet, könnt ihr bestimmt eure Eltern gnädig stimmen und sie überraschen. Gerade bei schönem, warmem Wetter ist das ein riesen Spaß für draußen – Erd-Knete!

Ihr braucht:

  • Erde, Sand oder was auch sonst gerade so zu finden ist (am besten eignet sich Material mit Sand-Anteil!)
  • Tapetenkleister als Pulver (gibt’s z.B. im Baumarkt)
  • Evtl. „Hasendraht“ aus dem Baumarkt, Farbe und Lack

So geht’s:

  • Nehmt neun Teile der Erde und vermengt dies mit 1 Teil Tapetenkleister. Dann gebt vorsichtig Wasser dazu, bis eine feste, knetbare Masse entsteht. Sie sollte sich ähnlich wie Ton anfühlen.
  • Daraus lassen sich nun allerhand Sachen formen. Am besten macht ihr kleine Figürchen. Diese trocknen am besten aus.
  • Für größere Teile solltet ihr ein Drahtgeflecht als Grundform benutzen. Das heißt, ihr baut euch aus dem „Hasendraht“ ein Gestell, über das ihr die Knete formt.
  • Die Teile komplett austrocknen lassen, jedoch nicht an der prallen Sonne – das würde Risse verursachen.
  • Wenn ihr möchtet, könnt ihr die getrockneten Sachen bunt bemalen. Mit einem Lack-Überzug sind sie sogar für draußen geeignet, zumindest über die Sommersaison.

Wir wünschen einen riesigen Matsche-Spaß!

Kartoffeln kennt ihr sicherlich alle. Gibt’s im Supermarkt oder auch vom Traktor direkt vom Bauern. Aber habt ihr schon mal gesehen, wie eine Kartoffel wächst? Genau das wollen wir ausprobieren. Da ihr vermutlich keinen Acker oder eine andere große Fläche zur Verfügung habt, wollen wir die Kartoffelpflanze ein bisschen austricksen und sie in die Höhe ziehen. So kann man auf kleiner Fläche einen durchaus rentablen Ertrag erhalten.

Ihr braucht:

  • Einen hohen Blumentopf mit Abflusslöchern
  • 3 Kartoffeln (Saatkartoffeln oder aus der Speisekammer)
  • Blumenerde
  • Ein sonniges Plätzchen auf Balkon, Terrasse oder vor dem Haus

So geht’s:

  • Eure Kartoffeln müssen bereits ausgetrieben haben. Das heißt, sie sollten mehrere Triebe von ca. vier Zentimetern Länge haben. Sollten sie noch nicht so weit sein, legt die Kartoffeln in einen leeren Eierkarton und zwar so, dass möglichst viele Augen nach oben zeigen. Augen sind die kleinen Einbuchtungen, an denen die Triebe auswachsen. Stellt den Karton hell und kühl auf und wartet, bis die Triebe groß genug sind.
  • In den Blumentopf füllt ihr ca. zehn Zentimeter hoch Blumenerde ein. Darauf legt ihr die Kartoffeln, mit den Trieben nach oben. Nun füllt ihr weitere Erde ein, bis die Kartoffeln und die Triebe vollständig bedeckt sind. Angießen und warten.
  • Nach einigen Tagen wachsen die Triebe so weit, dass sie wieder aus der Erde herausschauen. Dann ist es soweit, dass ihr wieder Erde auffüllen müsst, bis die Triebe wieder bedeckt sind. Dann heißt es wieder warten.
  • Zeigen sich nun die Triebe wieder, füllt ihr abermals Erde auf. So geht das Ganze weiter, bis Euer Topf voll ist. Erst dann lasst ihr die Kartoffelpflanze richtig rauswachsen. So setzt die Pflanze immer wieder neue Kartoffeln unter der Erde an und ihr habt der Pflanze mehrere Stockwerke an Früchten abgetrotzt.
  • Kartoffelpflanzen brauchen regelmäßig Wasser: die Erde darf nicht komplett austrocknen, aber schwimmen sollten die Pflanzen auch nicht! Also mit Bedacht gießen!
  • Im Herbst steht dann die große Kartoffelernte an. Um den richtigen Zeitpunkt zu erwischen, müsst ihr Eure Pflanze beobachten. Wenn die Blätter zu welken anfangen, wartet ihr noch etwa drei Wochen, bis die Pflanze verdorrt ist. Dann leert ihr den Topf aus und könnt gespannt sein, wie viele neue Kartoffeln gewachsen sind. Findet ihr auch eure drei alten Kartoffeln, die ihr im Frühjahr eingepflanzt habt?
  • Kartoffeln wie gewohnt kochen und genießen!

Eines der wichtigsten Insekten für uns Menschen ist die Biene. Sie bestäubt die Blüten, so dass daraus Früchte entstehen. Ohne Bienen wäre der Speiseplan für uns Menschen äußerst mager: kaum Obst, fast kein Gemüse!

Doch gibt es nicht nur die sogenannten Honig-Bienen,  die vom Imker gehalten und gezüchtet werden. Es gibt auch wilde Verwandte: allein bei uns in Deutschland weit mehr als 500 Arten, fast alle sind gefährdet. So liegt es nur nahe, diesen Bienen zu helfen.

Bauen wir ihnen also ein Bienenhotel – hier können diese Solitärbienen (d.h. sie leben nicht in einem Bienenstaat, sondern alleine) ihre Eier ablegen. In jeder Brutzelle wächst jeweils eine Larve heran, deren Nahrung die Biene gleich mit in die Zelle einlagert. Während die Biene nach dem Sommer stirbt, überwintert ihre Larve in Eurem Hotel. Über den Winter entwickelt sich die Larve zur Biene, um dann im Frühjahr pünktlich zur Blüte zu schlüpfen. Wer weiß, vielleicht könnt ihr sogar eines beobachten in eurem Hotel!

Doch nun zum Bau.

Wir brauchen:

  • ein Stück Hartholz wie Buche oder Eiche, Weichhölzer wie Fichte können so aufquellen, dass es die Larven zerquetscht; es sollte ca. 15 cm Durchmesser haben, die Höhe könnt ihr ganz nach Eurem Geschmack wählen;
  • Bohrer in unterschiedlichen Größen, am besten geeignet sind 3 mm, 5 mm, 7 mm und 9 mm;
  • Handbohrer oder Akkuschrauber
  • Ein sonniges, wettergeschütztes Fleckchen zum Aufstellen

Nun bohrt ihr mit einem Handbohrer oder der Bohrmaschine Löcher ins Holz. Achtet darauf, dass ihr quer zu den Holzfasern bohrt, also nicht in die Stirnseite hinein, die man gut an den Jahresringen erkennen kann. Denn hier entstehen Risse, die die Bienenbrut töten. Wechselt mit den Bohrergrößen ab, nutzt aber hauptsächlich die fünf und sieben Millimeter. Lasst einen Abstand von mindestens zwei Zentimetern zwischen den einzelnen Löchern und vom Rand.

Die Tiefe der Löcher sollte ungefähr den Durchmesser der Löcher in Zentimeter betragen (z.B. Ø 5mm = Tiefe 5 cm). Holzsplitter sauber entfernen, dass sich die Bienen beim Rein- und Rausfliegen nicht verletzen.  Das Hotel stellt oder hängt ihr an einem geschützten Ort im Garten (oder Park?) so auf, dass die Löcher waagerecht (eher nach unten geneigt) stehen.

Weitere Infos zur Wildbiene und detaillierte Bauanleitungen findet ihr unter www.wildbienen.de.

Habt ihr schon mal gehört, wie Insekten fliegen? Manche machen einen ganz schönen Lärm. Wir wollen heute mal eine eigene Biene basteln, die auch ganz schön viel Lärm macht.

Dazu brauchen wir:

  • Einen Holzspatel (vielleicht fragt ihr mal bei Eurem Kinderarzt nach?)
  • Ein Stück Faden, der in sich gedreht sein muss (aber das sind die meisten)
  • Wasserfarben
  • Bohrer mit 2 mm Durchmesser

Als erstes bohren wir am einen Ende des Spatels ein Loch. Lasst einen knappen Zentimeter Abstand und bohrt es mittig in den Spatel.

Dann bemalen wir den Spatel. Am besten wie eine Biene mit schwarzen und gelben Streifen. Und vergesst nicht die großen Facettenaugen! Ihr könnt natürlich auch einen Marienkäfer malen oder den Spatel einfach nach Fantasie gestalten.

Wenn die Farbe getrocknet ist, binden wir den Faden in das Loch. Er sollte nun ca. einen Meter überstehen. Haltet den Faden am Ende gut fest und wirbelt die Biene in die Luft. Immer im Kreis herum. Hört ihr schon, wie sie brummt und schwirrt?

Sollte es beim ersten Mal nicht klappen, nicht aufgeben, sondern einfach nochmal probieren. Manchmal dreht sich der Faden in die falsche Richtung, dann hört man nichts. Vielleicht findet ihr ja sogar heraus, warum der Ton entsteht!

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Eva Pabst
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